Regionalderby gegen Sm‘Aesch Pfeffingen
Die Vorbereitung auf das Spiel beginnt mit einer Videoanalyse des Spiels Sm‘Aesch Pfeffingen gegen Niederlenz im Freitagstraining. Am Spieltag erscheint ein leicht anderer Gegner, als zuvor auf dem Video gesehen. Die Passeuse Stéphanie Bannwart aus dem Nati A Team, sowie zwei Auswechselspielerinnen der Nati A, stossen hinzu.
Hochmotiviert beginnt Therwil um Punkt 17 Uhr das Einlaufen. Zahlreiche Fans sind zum Derby erschienen, um Therwil lautstark zu unterstützen. Der erste Satz beginnt und Therwil geht gleich mit 6 Punkten in Führung. Mit druckvollen Services des ganzen Teams kann man die noch jungen Gegnerinnen schon früh unter Druck setzen. Michela Vacilotto verteilt die Pässe präzise und vermag so die Angreiferinnen gut in Szene zu bringen. Manuela Burkhard überzeugt in dieser Anfangsphase mit einer Serie von starken Smashs. Zum Schluss des Satzes machen es die Therwilerinnen noch ein bisschen spannend; nach einer 10 Punkte Führung lässt man die Smaescherinnen auf 5 Punkte herankommen. Schlussendlich bringen die Gastgeberinnen aber den Satz mit 25 zu 20 nach Hause.
Im zweiten Satz startet Therwil konzentriert und druckvoll. Es resultiert eine 12 Punkte Führung. Der Satz ist geprägt von einer starken Service-Serie von Anja Breitenmoser, guten Verteidigungsaktionen und starken Angriffen des ganzen Teams. Therwil zieht bis zum Ende durch und beendet, zur Freude des Publikums, den Satz mit 25 zu 12.
Nun kommt der berüchtigte dritte Satz. Therwil steht zum ersten Mal im Hintertreffen und muss so immer einem Rückstand von 2 bis 3 Punkten hinterherrennen. Therwil ist unkonzentriert, die Annahme kommt nicht mehr so sauber wie zuvor und der Angriff klappt nicht mehr. Durch diese Schwächephase der Gastgeberinnen lässt man Aesch mehr und mehr ins Spiel kommen. Sie zeigen gute Verteidigungsaktionen und machen ihre Arbeit am Netz sehr gut. Der Satz endet schliesslich mit 25 zu 19 zu Gunsten der Smaescherinnen.
Nun heisst es wieder zurück ins Spiel zu finden. Wir erhalten Anweisungen von Trainer Martin Brin und versuchen diese gleich im 4ten Satz umzusetzen. Die Therwilerinnen beginnen stark, der Service, die druckvollen Smashs und die Annahmen sind zurück. Therwil geht Punkt für Punkt in Führung. In dieser Schlussphase ist es vor allem die junge Manuela Burkhard, welche mit ihren starken Angriffen den Unterschied ausmacht. Den Schlusssatz entscheiden die Therwilerinnen klar mit 25 zu 14.
Es spielten: Simone Bein, Anja Breitenmoser, Manuela Burkhard, Rebekka Buser, Jasmine Cottet, Léna Dietrich, Andrina Nussbaumer, Selina Pfiffner, Michela Vacilotto, Carina Nugeava, Sibylle Lutz Verletzt: Caroline Häfeli
Head-Coach: Martin Brin / Assistant Coach: Matteo Villani


