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Montag, 30 Januar 2012 11:41

Inter A: Zürich, wir kommen!

Foto: Heinz Schmid Foto: Heinz Schmid

Am Sonntag reiste unser Inter A Team nach Neuenburg. Gut gelaunt nach dem gewonnen D1 - Spiel vom Samstag mussten unsere Juniorinnen zum 2. Qualifikationsturnier antreten.

Das Ziel: Mindestens den 2. Platz erreichen, um sich die Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft zu sichern. Keine leichte Aufgabe, war da doch auch der amtierende Schweizermeister Volleya Obwalden (NLB) einer der Gegner. Aber auch die Gastgeberinnen Neuenburg, die in der 1. Liga Leader ihrer Gruppe sind und verstärkt mit Spielerinnen von Val de Travers (NLB) antraten. 

Das erste Spiel war dann auch schon Volleya. Die VBTlerinnen begannen sehr konzentriert und übernahmen das Zepter. Mit guten Services unterbanden sie das Spiel der Meisterinnen und Caro hielt als Libera das Terrain sauber. Miggi konnte meist mehrere Angreiferinnen einsetzen und machte dadurch das Spiel schwierig durchschaubar. Manu, Rebi, und Tanja fanden mit harten Smashes die Löcher, während Léna und Corinna das Durchkommen mit hohem Block verunmöglichten. Man spürte den Willen, gleich im ersten Spiel den Grundstein zu legen. Bald konnten die Leimentalerinnen mit 2:0 (16,16) den Sieg bejubeln.

Im 2. Spiel mussten sie gegen die Bernerinnen aus Münsingen antreten, die ihrerseits knapp Neuenburg besiegte. Sie traten dort sehr kompakt auf und es war für unser Kollektiv wichtig, gleich an der ersten Leistung anzuhängen. Das gelang auch mit der selben Rezeptur von Martin, der die Motivation im Team sehr hoch halten konnte. Zwischendurch musste den Punkten nachgelaufen werden. Es brauchte mehr Kraft, die Bernerinnen noch besser kontrollieren zu können. Schon mussten einige Korrekturen und Entlastungen herhalten um das Spiel noch zu unseren Gunsten zu wenden, was aber mit dem ausgeglichenen Kader gut gelang. Mit dem 2:0 (18, 19) war die Quali schon fast sicher.

Man wollte aber mehr im letzten Spiel gegen die bis da punktelosen Gastgeberinnen. Anfangs gelang dies nicht. War es der Kopf, die aufkommende Müdigkeit oder Neuchâtel, die vor Heimpublikum unbedingt ein Spiel gewinnen wollten? Der erste Satz ging für Therwil verloren. Martin wechselte für den 2. Abschnitt fast die ganze Equipe und plötzlich waren es Julie mit Rianna, die das Netz mit Monsterblocks verteidigten und Noëlle und Melanie wurden von Pia gut eingesetzt. Nur Rebi verblieb aus der Startformation und war mit Pia zusammen mit Serviceserien dafür verantwortlich, dass das Spiel zu Gunsten der Gäste kippte. Es war das Damen 2, das ausgleichen und den Entscheidungssatz klar für sich buchte. Die dankbar pausierenden „Damen – Einser“, die für einmal das Anfeuern von aussen übernahmen. Unterstützt wurden sie von den Fans Lüdins und Wengers und Schmid (le Fotograf). Das Resultat 2:1 ( 23:25, 25:20, 15:6). Bravo Girls!

Im Bus auf dem Heimweg wurde es bald immer stiller. Die müden Kämpferinnen schliefen ein. Träumten sie wohl von der erfolgreichen Mission oder vom Ausgang in Zürich? Stöffel brachte die Sieger sicher nach Hause.


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